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ZeroOne 2006: first press feedback

ZeroOne Festival of art & technology: first press feedback in the San Jose Mercury News:

ZeroOne exhibits get an early start


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ZeroOne exhibits get an early start - San Jose Mercury News 2006-08-08

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NZZ July 27, 2006

27. Juli 2006, Neue Zürcher Zeitung

Kasten: Die Ausgezeichneten 2006

Malerei und Fotografie immer noch stark im Trend

Die Werk- und Atelierstipendien der Stadt Zürich 2006

Im Helmhaus sind Arbeiten von 30 Kunstschaffenden im Wettbewerb um die Werk- und Atelierstipendien der Stadt Zürich zu sehen. 14 davon wurden ausgezeichnet. Fotografie behauptet sich an der Spitze, vor Malerei, Video, Installation und Zeichnung.

Der Stipendienwettbewerb für Kunstschaffende der Stadt Zürich wird jeweils zweistufig durchgeführt, wobei die aus fünf Personen bestehende Jury anhand der eingereichten Dokumentationen eine erste Auswahl trifft. Danach beteiligen sich die Künstler mit Originalwerken an der zweiten Wettbewerbsrunde, von denen acht für Stipendien und sechs für Ateliers in Kairo, New York, San Francisco, Genua und zweimal Paris ausgewählt werden. Bei einem Gesamtbudget von 180 000 Franken erhalten die Stipendiaten je 16 000 Franken.

In diesem Jahr wurden drei Stipendien an Künstler vergeben, die über 50 Jahre alt sind. Erstaunlich ist, dass 90 Prozent der Künstler sich um ein Geldstipendium bewerben, weshalb bei der Schlussrunde manche Werke eigentlich förderungswürdig wären. Bei den Ateliers wird neu in New York eine 2½-Zimmer-Wohnung mit Atelier vergeben. Ausserdem hat sich das im letzten Jahr zum ersten Mal ausgeschriebene Atelier in Zürichs Schwesterstadt San Francisco bewährt und wird nun, von einer privaten Stiftung finanziert, jeweils für drei Monate vergeben.
Von Malerei in Öl bis Netzkunst

Beim Gang durch die Ausstellung fällt zuerst die mit einem Stipendium bedachte Künstlergruppe Etoy mit ihrer Installation «Mission Eternity Sarcophagus» auf. Es handelt sich um ein Netzkunst- Projekt, welches das Thema Datenschutz aufgreift. Kandidaten aus dem Publikum können sich dabei in einer Art virtuellem Sarkophag für die Ewigkeit konservieren lassen.

Geradezu klassisch wirken dagegen die Ölmalereien Valentin Hauris, der ebenfalls ein Stipendium erhält. «Ligne de Vie» und «Vers la Sérénité» lauten die Titel seiner mit feinem Liniengefüge zart und transparent gemalten Arbeiten. Ebenfalls einem klassischen Medium zugewandt hat sich Andreas Marti, der für seine «Supercell» genannte Wandarbeit das Atelierstipendium in Genua erhält. Aufgeblasene Zellenstrukturen sind direkt auf die Wand des Helmhauses gemalt, sie wirken bewegt und stark rhythmisiert. An manchen Stellen, vor allem im Zentrum, sind die Blob-ähnlichen Strukturen mit Schraffuren stark verdichtet. Auch Loredana Sperini zeigt in ihren Wachsreliefmalereien Kunst der feinen, hintergründigen Art. Jugendstilhafte, an vegetative Muster erinnernde Frauenköpfe sind wie ein Geflecht ineinander verwoben. Verschiedene Medien mit dem Hauptgewicht auf Malerei und Zeichnung sind in der grossen Wandarbeit Ingo Giezendanners zu entdecken. Die in plakativem Schwarzweiss gemalte Strassenszene aus Afrika überrascht mit humorvollen Details wie einem Schilderwald, auf die Wand geklebten, feinen Detailzeichnungen oder einem Videobild von Zebras. Auch Giezendanner erhält ein Werkstipendium.

Nicole Foraboschi und Marc Zeier, beide mit einem Stipendium ausgezeichnet, widmen sich dem Medium Video. Auf drei parallelen Bildschirmen sind bei Foraboschi jeweils ineinander übergehende Aufnahmen aus drei asiatischen Städten zu sehen. Die reportagehaften Sequenzen wirken in Farbgebung und Stimmung poetisch und geheimnisvoll. Eine Begleitmusik aus eigenwilligen, dumpfen Geräuschen verstärkt diesen Eindruck.

Marc Zeiers Videoinstallation mit Monitoren, Resonanzkörper, Lautsprecher und Verstärker zeigt das wissenschaftlich geprägte Interesse des Künstlers. Auf den rot, grün und blau eingefärbten Bildschirmen sind Krebse in Nahaufnahme, im Schwarmverhalten und in Formation zu beobachten, wobei die Bewegungen der Tiere durch Geräusche ausgelöst werden. Die Wellen werden dazu akustisch auf ein Instrument übertragen und verstärkt.
Souveräner Umgang mit Fotografie

Bei den mit einem Atelierstipendium ausgezeichneten Fotografen fallen die drei Bilder aus der Serie «Holzkopf» von Lukas Wassmann auf. Die Bilder wirken surreal, etwa ein auf dem Kopf stehendes Steinbockgeweih mit aufgespiesstem Apfel oder ein Backsteinturm mit herunterstürzenden Elementen. Tom Huber zeigt eine Installation aus Fotografie und Zeichnung, wobei die unterschiedlichen Motive wie Mensch, Landschaft oder Hund stets in Bewegung sind. Die Arbeit Katja Richters, «Ein Auge für dein Auge» genannt, setzt sich aus Nahansichten verschiedener Körperteile einer Frau mit dazwischengeschalteter Natur, etwa einem Baum oder vertrocknetem Gras, zusammen. Die sorgfältig ausgeleuchteten Bilder und der gekonnte Einsatz der Farbe zeigen den souveränen Umgang mit der Fotografie.

Suzanne Kappeler

Zürich, Helmhaus (Limmatquai 31), bis 3. September.


Die Ausgezeichneten 2006

sru. Dieses Jahr haben 241 Kunstschaffende am städtischen Wettbewerb für bildende Kunst teilgenommen. 14 Bewerbern wurde ein Stipendium oder ein Atelieraufenthalt zugesprochen. Die Preissumme beträgt für die Stipendien insgesamt 180 000 Franken. Ein Stipendium in der Höhe von je 16 000 Franken erhalten Georg Aerni, die Künstlergruppe Etoy, Nicole Foraboschi, Ingo Giezendanner, Valentin Hauri, Jos Näpflin, Marc Zeier und Christa Ziegler. Ein Atelieraufenthalt wurde Goran Galic / Gian-Reto Gredig (Kairo), Tom Huber (San Francisco), Andreas Marti (Genua), Victorine Müller (Paris), Katja Richter (New York) und Lukas Wassmann (Paris) zugesprochen.
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Un sarcophage numérique pour immortaliser des vies - 20 minutes 2006-06-27

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preview of the MISSION ETERNITY SARCOPHAGUS

PRESS-PREVIEW: Freitag, 16. JUNI 2006: 17.00-20.00
ORT: DOCK18 / GRUBENSTRASSE 18 / ZURICH-BINZ www.dock18.ch

Vor dem Aufbruch zur grossen USA-Tour (Silicon Valley, San Francisco, Nevada, New
York / Juli - Oktober 2006) gibt etoy am 16. Juni in Zürich erstmals und exklusiv Einblick
in die bisher teuerste und aufwändigste Komponente von MISSION ETERNITY: ein
mobiler Multi-User-Sarkophag für Pioniere des Informationszeitalters.

PDF PRESS RELEASE JUNE 16, 2006

BACKGROUND: Seit mehr als zwei Jahren arbeitet die berühmteste Schweizer
Medienkunstgruppe etoy (for INFO scroll down) an MISSION ETERNITY (Berichte im
Tagesanzeiger am 24.4.2006 und in der NZZ am 4.3.2006). Den Kern des Projektes
bilden digitale Portraits von Usern, die – nach ihrem physischen Tod – für alle Ewigkeit
durch Raum und Zeit reisen werden.

++++etoy.AGENT VINCENT / researcher Lab of Physical Chemistry ETH ZURICH:
« ...Together with our test pilot SEPP KEISER - born 1923 in Zug - we
extracted a first digital capsule that contains multimedia messages for
future generations: official data, google feedback, voice recordings,
images, secrets and knowledge that Mr. Keiser is ready to share after his
death. With mobile phones and on the net, the "digital-ghost" can be
visited in his «ARCANUM CAPSULE» - another dimension of artistic
portrait. It documents human life in a radically new and interactive way -
even in hundreds of years from now. etoy distributes the data in a
network of thousands of servers and phones worldwide to conserve it.» ++++

Der in der Schweiz gebaute High-Tech SARKOPHAG wird die sterblichen Ueberreste der
MISSION ETERNITY USER einbetten in eine Matrix von 17’000 High-Power-LEDs und
macht die verkapselten Daten auf einem dreidimensionalen und begehbaren Pixel-
Bildschirm interaktiv zugänglich.
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neue zuger zeitung 28.4.2006



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Press review Mai 2006

Landbote

29.04.2006 Digitalzauber oder den Tod überleben (pdf)

Zuger Zeitung

28.04.2006 Zug investiert in die Ewigkeit (pdf)
28.04.2006 Er soll im weltweiten Netz unsterblich sein (pdf)

Neue Luzerner Zeitung

28.04.2006 Die Stadt Zug investiert in die Ewigkeit (pdf)

Berner Zeitung

26.04.2006 Daten für die Ewigkeit (pdf)

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Press review April 2006

Tages Anzeiger

Konstantin Seibt, 24.04.2006
SEPP KEISER, TESTPILOT FÜR DIE EWIGKEIT:
Seine letzte Karriere ist die virtuelle Unsterblichkeit (pdf)

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Seine letzte Karriere ist die virtuelle Unsterblichkeit - Tages Anzeiger 2006-04-24

SEPP KEISER, TESTPILOT FÜR DIE EWIGKEIT

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Das Versprechen des ewigen Lebens soll wahr werden - Tages Anzeiger 2006-03

2006_03_xx_tages_anzeiger_das_versprechen_des_ewigen_lebens_soll_wahr_werden.pdf

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