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tief drinnen angekommen im kunst system

SUBJECT: eine neue phase fuer etoy: der virus ist def. tief drinnen angekommen im kunst system

INFO: jeder agent, welcher die meta values von etoy verstehen und mitgestalten will sollte sich an dieser diskusion beteiligen. allerdings nicht in form von emails (overkill) sondern hier im blog.

thank you for helping us grow
zai



wir stehen an einem wendepunkt den wir smart handhaben muessen.

mit shows wie VIDA/TELEFONICA ARCO, National Art Museum of China und manifesta sind wir auf dem weg in sehr arrivierte und damit teilweise auch fragwuerdige gefielde der kunst welt.

ich bin ehrlich gesagt nicht scharf darauf als pseudo-rebel alt zu werden. das habe ich immer gestatet und aus diesem grund haben sich auch krasse differenzen mit dem "boesen hans" als unueberbrueckbar erwiesen. billig-provokation, opfer-kuenstler und teenage rebellion sind nicht gut fuer ueber 30 jaehrige kuenstler.

smart, risky und kantig muss gute kunst jedoch sein sonst verkommt sie zur dekoration!


habe mir fuer die naechste phase folgendes ueberlegt:

wir muessen wieder mehr kommunizieren. dh content / statements bloggen sowie ab und zu massmailen... nicht nur termine/erfolgsmeldungen raushauen und einladungen versenden (die kann man immer noch reinmixen... aber unsere emails und posts sollten nicht blos pr fuer events, museen und sponsoren sein!)


dh konkret fuer die ARCO: bloggen vor ort und mass mailen (zb am donnerstag 14.2.2008)
direkte infos vom schlachtfeld des kunst- und geld-wahnsinns. anstatt nette einladungen zum besuch des schoenen etoy sarkophagus sollten die leute mitkriegen, dass wir hier nicht einfach brav das game mitmachen.

-> wir muessen die arcokontroverse gegen aussen kommunizieren. und zwar twisted.

zb anknuepfend an den (gescheiterten aber doch identitaetsstiftenden!) art market invasions versuch von 2004 (industry analysis).

etwa so: nachdem es 2004 nicht geklappt hat die galleristen dazu zu bringen ihre kunst gegen aktien zu tauschen (die nehmen ja nur simples geld!) und so den art market hype ein bisschen zu twisten bzw zu hinterfagen, started etoy.CORPORATION 4 jahre danach einen neuen angriff auf den kunstmarkt.

man koennte es gleich auch mit einem hint auf das buch HYPE! kunst und geld verbinden, welches mich zur zeit beschaeftigt. ich weiss echt nicht ob ich teil dieser maschine werden moechte oder wir mit etoy doch lieber einen neuen markt kreieren muessen ...auch wenn das an wahnsinn grenzt ;-) und armut bzw massive schulden (wie wir sie zur zeit haben) keine option ist.

das buch jedenfalls schafft kontext den wir hier brauchen (in meinen augen ohne cheap zu sein). wir muessen selber auch keine billigen moralischen statments abgeben. sondern den fact, dass dieser markt ultra korrupt, gierig und hype orientiert ist fuer sich sprechen lassen... und mit unseren shares indirekt kommentieren. wenn die leute dabei verunsichert sind weil sie merken, dass wir unsere shares viel ernster nehmen als sie es tun ist das SEHR GUT! denn dann beginnen sie zu verstehen was wir eigentlich machen.

ich glaube auf jeden fall, dass es wichtig ist jetzt nicht allzu soft zu werden oder schleimig einzufahren indem wir dem markt das geben was er will: etoy darf nicht in gefahr geraten sich anzubiedern nun wo wir den vida preis gewonnen haben und offiziell in die arco messe reingeraten. das gleiche problem zeigt sich auch wenn wir nach china gehen (immerhin eine ultra kapitalistische pseudo kommunismus diktatur in der leute ihrer rechte beraubt und hingerichtet werden) oder wenn wir irgendwann doch wieder mit einer gallery kooperieren: etoy muss sehr offensiv und twisted kommuniziert werden... nicht dass wir uns ploetzlich dem verdacht auf ausverkauf der "alten etoy werte" aussetzen. wenn ultra-linke-traeumer oder ehwige noergler sowas sagen ist das nicht so schlimm - das war schon immer so bei etoy.

aber die smarten leute (links und in der mitte/oben/unten) muessen sehen, dass wir versuchen diese sklavenkunst zu durchbrechen indem wir gescheite attacken (wie zb die etoy.SHARES) fahren und nicht einfach nur den simplen weg der lustigen objekte und abbildenden pointen gehen wie hirst, catalan, koons und co.

ja. einfache pointen, das lieben die leute im markt zur zeit. aber es gibt genug anspruchsvolle menschen die ein bisschen mehr twist brauchen - da wette ich meinen arsch drauf.

wenn diese leute unsere haltung allerdings nicht mitbekommen oder die bewusste konfrontation mit den values solcher shows (arco, china etc) nicht mitschneiden wird es schwierig fuer uns. dann fallen wir zwischen stuhl und bank. von weit weg kann es schnell so aussehen: aha jetzt ist etoy auch an der messe, in china etc... und spielt das langweilige kunstgame mit das sie frueher so frech aus dem netz reflektiert haben.

das alles schliesst ein bisschen mehr "kostendeckung" nicht aus. im gegenteil. es gibt wohl eher investoren die das was wir seit jahren machen wichtig finden und ein gegen-gewicht supporten wollen... als dass wir ploetzlich die grossen collectors und iwan wirth in unserem tank haben (und wollen wir das ueberhaupt?!) das ist doch anyway ein ganz anderer schlag mensch. ich fuehle mich jedenfals wohler mit visionaeren wie joi ito, magda von postmasters oder thomas tuemena von hugo film. auch sie sind erfolgreich aber nicht ganz so gierig und schleimig wie mancher kunstgigant. ich habe keine lust den rest meines lebens an high society parties herumzuhaengen und die sadomasochistischen gelueste der reichsten der reichen zu befriedigen.

wir brauchen keine flick-collection um zu ueberleben (und die schulden abzuzahlen) sondern die zukunft der kunst muss mitbestimmt werden. saatchi & co verkoerpern aus meiner sicht die gier der vergangenen jahre (welche vermutlich ihren zenit bereits am ueberschreiten ist)... all die goldenen fallschirme und wertschoepfungsketten die man am himmel sieht nerven nicht nur meinen vater.

gute kunst kann und muss visionen aufbauen und nicht nur brav mitspielen in der hirnlosen profitmaximierungs chilbi. ansonsten werde ich lieber wieder telefonsex-lsd-ufo-tycoon (wie zu HIRN-lein zeiten) oder baue eine kleiderbuegelfabrik in asien auf: und werde RICHTIG RICHTIG reich (und kaufe den schaedel von hirst um ihn ins all zu schiessen wo er dann verglueht wie leary's erste aschen-portion).

stefan: koennen wir morgen mal darueber reden wie wir das umsetzen koennen (nein nicht die kleiderbueglfabrik in asien)? ich rede von der kommunikationsstrategie der naechsten monate. muss ja nicht grad alles auf einmal sein ;-)

step by step. zuviel verkraften die menschen ja anyway nicht in einer portion (dann liest kein schwein unsere posts... so wie vielleicht diesen.. ich stelle ihn gleich mal auf public um zu sehen was das heisst).

your ceo
zai
Comments (12)  Permalink

Comments

etoy.HAEFLIGER @ 31.01.2008 16:07 CET
Lass uns das mit den Kleiderbügeln warmhalten. Keine schlechte Sache. Wenn etoy komplementäre Güter zur Kunst anbieten kann, dann erweitern wir nicht nur das Kunstfeld sonder auch das business model. In der Zeit von social computing (bin auf twitter seit gestern ;-) verschwimmen die Grenzen von Industrien immer mehr, da der hacker gleichzeitig freie software kreiert und einen Anzug kauft für den Bürojob, und diesen Anzug aufhängen muss nachts: -> Kleiderbügel. Der Prosumer verbindet sich mit andern Prosumern und bezieht von etoy viel mehr als Kunst. Wenn unser share Modell aufgeht, das tut es zu einem guten Teil bereits: das heisst wenn die Aktionäre sich wirklich als Künstler verstehen, dann haben wir eine Grenze durchbrochen. Jeder Aktionär kann helfen, dass sich der Kunstmarkt verwässert weil Leute teilnehmen, die sonst nicht typische Tycoons sind: z.b. Luis Nick Shaw, Jungaktionär und frischgeborener Sohn von etoy.ROCKET.

Diese community bestimmt den Kurs von etoy: die Kurs-Richtung und den Aktien-Kurs. In diese community gehört auch ein Galerist. Und diese Galerie wird sich genauso an etoy.SHARES beteiligen wie Luis Nick Shaw. Ich freue mich auf diese Transaktionen!
etoy.NEWTRON @ 31.01.2008 16:39 CET
Hi!

I hope no-one considers this pathetic, but my first unfiltered thoughts on this topic somehow lead me to marketing taglines (since I'm not an english lyricist I hope they at least provide some ideas to the discussion following :-) Also mind not only the HYPE book but also the ongoing stock market madness which could produce some context.

"Rich people buy Pollock - Smart people buy etoy.SHAREs."

or

"Dow Jones - Invest into an overrated present. etoy - Invest into an underrated future."

or

"etoy left reality behind to learn that virtual reality was already populated with stock markets. With etoy you can now turn your VR money into real art - or for economists - turn real money into VR art."

or concerning mission eternity

"Old-fashioned stock probably makes you rich to death. etoy stock even lasts after that."

or concerning the last attempt to enter the art market

"Past failure guarantees future improvement."
etoy.NEWTRON @ 31.01.2008 16:55 CET
Eine Idee, die mir aus Häfliger's Post entsprungen ist.

Ein neues etoy.SHARE-Package: Der Investor kann sich um $ X einen echten Avatar/in "kaufen", der bei etoy Arbeit verrichtet. Dieser fleischgewordene Avatar bekommt eine etoy.JUMPSUIT mit dem Namensschild des Investors sowie eine entsprechende ID-Card.

Dazu gibts entsprechende Fotodokumentation, die den Avatar bei der Arbeit zeigt, beim Coden, im Flugzeug, auf Konferenzen, Ausstellungen, beim N²O-Konsum, Disco, Sex usw.; die Dokumentation kann in weiterer Folge dann auch auf einem Share-Zertifikat abgebildet sein. So kann der Investor mit Hilfe des Share-Zertifikats belegen, dass er im "Second Life" bei etoy mitgearbeitet hat.

Für mich persönlich war das Share-Zertifikat immer eine sehr starker Ausdruck für die alte Gleichung Zeit = Geld. Beides ist bei etoy bis zu einem gewissen Grad gut oder darüber hinaus vielleicht sogar voll substituierbar. Eventuell könnte das System eines avatarisierten etoy.INTERNs dieses Bewusstsein nach außen verständlicher kommunizieren?
etoy.HAEFLIGER @ 31.01.2008 17:13 CET
hmm. smart. da wir aber echte leute brauchen um echte tanks zu bauen sollten wir statt avatars uns selbst bei der arbeit fotografieren. und genau das tun die certificates: dokumentation.

das müssen wir noch besser darstellen damit es verstanden wird!!
christoph.PLATOON @ 31.01.2008 17:18 CET
habe mit grossem grinsen und grosser freude dein post gelesen, zai. verfolge das ganze mit interesse aus seoul mit. denn auch wir hier müssen uns gegen die gierigen erwehren und ihnen das geld aus der tasche ziehen. ohne nutten zu werden.. keep in touch. schön, dass diese diskussion 'public' verläuft.
etoy.NEWTRON @ 31.01.2008 17:45 CET
@Stefan: der "Avatar" ist hier nur übertragen gemeint für einen "echten" menschlichen Intern/Arbeiter, der mit dem Namensschild des Investors mitarbeitet.

Avatar eben deshalb, weil er gleichzeitig der Träger einer anderen Identität/Kraft von außerhalb ist, ohne die er nicht im etoy.UNIVERSE existent wäre.

Was ein Wunder Punkt von dem Vorschlag ist, besteht darin dass etoy konzeptuell ja aus ersetzbaren anonymen Agents besteht (soweit so gut), die keine echten Namen tragen dürfen. Somit dürfte auch ein Avatar keinen Namen tragen.

Eine andere Idee bzgl. Financing: statt auf die von Zai geschilderten tastemakers als Investoren zu setzen, was eben oft nur durch Prostitution zu erreichen ist, könnte man wieder Micro-Investments pushen. Aber nicht mit Fizzles, Smartcards, oder sonstigen mit one-off cash-modellen sondern evtl. mit einer Membership z.B. im etoy.SOCIAL-CLUB oder einem sonstigen Verein zur Förderung von etoy :-)

So könnte man die breite Masse erschließen, eben smart people, die sich gerne communities zugehörig fühlen und die eben auch in einer Ausstellung gleich vor Ort spontan Mietglied der etoy.COMMUNITY werden wollen. Dabei ist der Punkt, dass dieses Membership mit monatlichen oder jährlichen Kosten verbunden ist, wie bei einem Verein üblich.

Wenn z.B. jeder Member grob 5-10 USD pro Monat zahlt und man eine gewisse Userbase erreicht, hat das einen größeren Effekt als wenn man sich über eine Gallery den Kopf zerbricht, bei der abzüglich Miete+Provision vielleicht 10.000 USD nach einer einzigen Ausstellung übrig bleiben.

Neben dem Effekt, dass es einem psychologisch leichter fällt, mal schnell 10 USD monatlich zu investieren, als 120 USD einmalig.

Falls diese Idee nicht schonmal vorgeschlagen wurde .-)
Marcos García Pedraza @ 01.02.2008 01:52 CET
Come on! Erfolg zu haben, ist doch schön!
Enjoy it!

etoy hat den VIDA AWARD für den MISSION ETERNITY SARCOPHAGUS bekommen. Und ist an der ARCO, am National Art Museum of China und der Manifesta mit dem SARCOPHAGUS eingeladen ...

Was kostet der SARCOPHAGUS?

Was kann man von etoy an der ARCO schönes kaufen?
etoy.ROCKET @ 01.02.2008 10:06 CET
Mit MISSION ETERNITY ist etoy mit einem smarten, risky und kantigen Projekt unterwegs. Vielleicht (momentan) in angepassten Kunstenvironments, doch das ist auch eine Schnittmenge von unserer Welt.

Wenn etoy den Kunstmarkt generell als ultra korrupt, gierig und hype orientiert ansieht, müssen wir protektionistischer werden. Also zB. müssen Organisationen die etoy ausstellen wollen zwingend Aktionäre von etoy sein. Im Finanzmarkt werden auch viele Anleger aus politischen Gründen gezwungen gewisse Aktien im Portfolio zu haben um überhaupt Eintritt in den Club zu erhalten. So können wir auch sicher sein, dass diese Leute vom etoy.UNIVERSUM das Minimum mitbekommen.

Ich glaube eine Portion Protektionismus könnte den Twist mit dem System sein.

Doch generell finde ich eine Verweigerung gegenüber dem Kapital natürlich nicht sehr interessant. Reich sein ist bestimmt geil! Die Frage ist einfach: Von wem stammt das Geld?
etoy.ROCKET @ 01.02.2008 10:55 CET
Und Haefliger: Luis ist vielleicht jetzt noch kein Tycoon, doch ich kann für die Zukunft keine Garantie übernmehmen...
etoy.ZAI @ 03.02.2008 23:10 CET
rocket und marcos: reich und erfolgreich sein ist cool, sexy und interessant. man sollte es mal erlebt haben. keine frage!

aber es gibt empfindliche unterschiede in den detailfragen. das wie, wann und vor allem mit welchen mitteln ist wichtig. und dann waere da noch DER CONTENT. und der laesst sich nicht immer in handliche produkte pressen, nett einpacken und verkaufen.

aber lassen wir uns nicht vom pfad abbringen: mir gehts ueberhaupt nicht um die frage ob verweigern oder nicht ...sondern darum was die ideale strategie sein koennte um in diesem rahmen weiter gute kunst zu machen. kunst die man auch in 100 jahren noch bespricht. kunst die neue tore aufgestossen hat.

(ansonsten sind wir wieder bei der kleiderbuegelfabrik)

art invasion 1.0 im jahr 2004 ist gescheitert. aber gelernt haben wir viel. nun ist die frage wie art invasion 2.0 gestaltet wird. ein simples einreihen in den kunstzirkus ist schlicht und einfach nicht moeglich und auch nicht erfolgsversprechend. etoy ist fuer was anderes beruehmt, beruechtigt ... aber auch awarded und (ueberteuert) zur arco eingekauft worden. wenn wir reich werden dann nur als teil eines paradigma shifts und nicht weil wir uns angepasst haben an ein system dass ich fuer veraltet halte. koons und co sind kunsthandwerker die sich in den fussstapfen von warhol bewegen und keine wirklichen grenzen sprengen wie ich das von kunst erwarte. warhol hat welten aufgemacht: koons nicht wirklich. er hat nur begriffen wie der haase laeuft. das ist schoen fuer herr koons aber noch lange keine mindblowing erfahrung fuer den kunstkonsumenten etoy.ZAI.

wenn sich mr. hirst ein schloss leisten kann dann beeindruckt mich das nicht wirklich. das koennen viele gas-barone im osten auch. daran messe ich kunst nicht.

jajaja ich liebe sieger auch mehr als verlierer. aber ich selber halte kunst nur fuer anregend und wertvoll wenn sie grenzen sprengt.

die grenzen in meinem hirn und in meinem herzen!

und damit meine ich nicht preisgrenzen ;-) denn die kann man in vielen maerkten sprengen.

versteht mich nicht falsch! ich verfluche nicht die welt wie sie ist sondern ich bastle mit euch an einer neuen welt: kapitalismus 2.0?


mehr dazu wenn ich wieder mal geschlafen habe.

...habe jedenfalls schon ein paar ideen mit agent haefliger, unserem chef-oekonomen besprochen: die musikindustrie geht den bach runter. warum: gier und dummheit...

CUT THE MIDDLEMEN! die kunstwelt hat noch nicht begriffen wie sich die zukunft anfuehelen wird.

etoy wird einmal mehr formatieren muessen was ueberholt ist.
Marcos García Pedraza @ 04.02.2008 08:59 CET
In der Musik-Industrie sind einige Middlemen raus gekürzt worden und durch andere ersetzt worden, z.B. durch Apple. Ökonomisch gesprochen hat sich das effizienteste System durchsetzt.

Ich sehe erfolgreiche Kunst in einem komplexen System eingebettet. Der Künstler ist nur ein Baustein, wie auch das Kunstobjekt, der Sammer, Kritiker, Dealer, etc. Unter dieser Prämisse, ist eine Kunststrategie, die den Künstler in der Wertschöpfungskette stärker integriert zum Scheitern verurteilt. Dass der Künster nicht selber der Kunstkritiker sein kann, läuchtet doch ein. Aber ist der Dealer nicht auch einfach ein Kunstkritiker? Für mich hat die Überzeugunsarbeit beim Verkaufen viel von einem kunstphilosophischen Diskurs.

etoy.ART-INVASION hat doch gezeigt, dass man Ansätze aus dem strategischen Managment (SWOT, IO oder RBV) nicht einfach übertragen kann.

Was für eine Provision kriegt man, wenn man den MISSION ETERNITY SARCOPHAGUS oder Shares von ihm verkauft? Let me know.
vincent @ 15.02.2008 23:43 CET
Als froehlicher Konsument billiger Kunst-Pointen kann ich nur sagen: ich bin nicht eingeweiht genug, allzu tiefgruendige Anspielungen auf Anhieb zu erkennen und zu schaetzten: Der wahre Koenner zeigt sich in meinen Augen dadurch, sofort begreifbar zu sein, aber bei genauerer Betrachtung auch immer mehr zu liefern.

Natuerlich habe ich keine Ahnung, was das konkret heissen koennte... vielleicht schlicht wieder mehr BARB WIRE? ;-)
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